Die Erfahrungen mit unseren Hunden, wie Spaziergänge oder Spiele, gehören oft zu unseren besten Kindheitserinnerungen. Der Hund ist ein Mitglied der Familie.
Das mit dem Hund erzogene Kind kann sehr viel über die Freundschaft lernen. Es kann das Tier streicheln, mit ihm spielen, ihm Geheimnisse anvertrauen, und es fühlt sich nicht einsam. Der Kontakt mit dem Hund beruhigt auch und hilft Stress abzubauen und entwickelt die Empathie des Kindes. Der Hund zeigt eigene Emotionen, die das Kind kennen lernt und auf die es reagiert. Auf diese Art und Weise lernt das Kind mit den Emotionen der Tiere und anderer Menschen umzugehen. Während des Umgangs und der Spiele mit dem Hund kann das Kind seine Verhaltensweisen beobachten. Das ist dann eine gute Gelegenheit zu Gesprächen mit dem Kind, die seine Vorstellungskraft entwickeln und sein Wissen erweitern können, z.B.: „Schau mal, wie er sich freut, wenn du ihn streichelst!“
Wenn Kinder mit Hunden erzogen werden, entwickelt sich bei denen größeres Einfühlungsvermögen gegenüber den Leiden der Menschen und Tiere. Die Kinder lernen auch Toleranz und Hilfsbereitschaft gegenüber die Schwächeren. Sie lernen verantwortlich für den Hund zu sein und die Pflichten systematisch zu erfüllen.
Dem Kind muss unbedingt beigebracht werden, dass die Hunde Lebewesen sind, die auch ihre Gefühle und Ängste haben, dass sie keine Spielsachen sind, die man mit der Zeit vergessen kann. Man soll dem Kind auch zeigen, wie man den Hund z.B. streicheln soll und erklären, wie man ihn pflegt, welche Pflichten zu erfüllen sind und betonen, dass die Bedürfnisse des Hundes oft an der ersten Stelle sind: „Zuerst gehen wir mit dem Hund spazieren und erst dann können wir etwas spielen.“
Die Einstellung zur Welt und der Umgang der Kinder mit Tieren und anderen Menschen ist in den meisten Fällen die Widerspiegelung der Situation zu Hause. Das Kind beobachtet die Eltern und ahmt ihre Verhaltensweisen nach. Deshalb ist es sehr wichtig, dass die Eltern richtige Vorbilder sind und dem Kind auch mit eigenem Verhalten die richtige Einstellung zu dem Hund übermitteln.
Den Umgang des Kindes mit dem Hund muss man dann genau beobachten und nicht erlauben, dass der Hund zum Opfer der Neugier des Kindes wird, dass ihm das Kind etwas böses antut. Man muss sich die Frage stellen, wie sich das Kind gegenüber den Hund verhält? Wenn es aggressive Verhalten gegenüber den Hund verweist, stößt ihn, jagt immer weg oder beschimpft – soll man unbedingt reagieren und mit dem Kind ernst darüber sprechen, um dieses Problem zu lösen.
Hunde und Kinder – was ist wichtig? - Hundeblog
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1 Kommentare:
Es ist wirklich schlimm, dass sich immer noch viele Leute Haustiere anschaffen, ohne zuerst nachzudenken, womit das verbunden ist. Ich habe letztens im Netz eine Anzeige gesehen, die mich wirklich traurig gemacht hat. Inhalt ungefähr: „Ich möchte meine niedliche 2-jährige Hauskatze abgeben, weil sie geimpft werden muss und das kostet.“ Die Anzeige ist nach einem Tag aus dem Portal verschwunden. Ich hoffe, dass sich jemand entschieden hat, die Katze zu nehmen und auf diese Art und Weise hat sie einen Freund / eine Freundin gewonnen, der/die sie nie verlässt...
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