Hundeerziehung - www.net-dogs.de - Hundeblog

Sitz! Siiitttzz! Ruft der Mann in der Werbung seinem Hund zu. Okay, bei diesem Spot geht es vor allem darum, dass der Hundehalter eine Grippe hat und seine Sprache dadurch beeinträchtigt ist. Es hat also mehr mit dem Menschen als mit dem Hund zu tun, weniger mit der Hundeerziehung, mehr mit der Sprache. Aber die Hundeerziehung ist das, worum es heute geht. Denn der Hund hört nur so gut, wie er es von seinem Herrchen beigebracht bekommt. Das sagt zumindest ein Großteil derer, deren Hund einwandfrei und immer aufs Wort gehorcht. Ich für meinen Teil sehe es ähnlich, obwohl ich bei der Frage der Hundeerziehung nicht allein das Herrchen für eventuelles Fehlverhalten verantwortlich machen möchte. Denn auch der Hund muss sich von seinem Herrschen oder einem Hundetrainer trainieren lassen wollen.


Dass ihm die Bereitschaft zu diesem Training wiederum von seinem Herrchen vermittelt werden muss, das steht dabei natürlich außer Frage. Hunde benötigen klare Strukturen. Um unbeschwert mit einem Hund zu leben, muss dieser wissen, wer ihm was zu sagen hat. Dabei ist es besser, je weniger Personen das sind. Eine begrenzte Zahl an Kommandogebern hat den Vorteil, dass sich der Hund so besser darauf konzentrieren kann. Sätze wie „Der Hund hört nur auf mich“ sollten dabei aber nicht als Ausrede verstanden werden, eine echte Kampfmaschine zu züchten. Ein gut erzogener Hund hört nicht auf die Kommandos von ihm fremden Personen, attackiert diese aber auch nicht. Dass ein Hund ein Tier ist, sollte man aber bei aller Liebe zum Hund nicht vergessen. Zu oft kommt es vor, dass Kleinkinder angefallen werden. Die Gründe dafür sind vielfältig. Deshalb sollte man Hunde von Kindern und ganz besonders von Kleinkindern fern halten, auch wenn er oder sie noch nie auffällig geworden ist. Denn auch dem Hund, der am besten erzogen wurde, kann man nur vor die Schnauze schauen.

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